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Hier erfahren Sie etwas über unser Kino und die Technik

 
Kino 1

128 Plätze
Voll klimatisiert

 
Kino 2

75 Plätze
Voll klimatisiert

 
Kino3

132 Plätze
Voll klimatisiert

 

Kinokasse

 
Service-Theke

 

 

Der Blick hinter die Kulissen   - von Winfried Frost


Allgemeines:

Unsere Projektoren:

In unserem Vorführraum befinden sich drei Filmprojektoren FP 30 D von der Firma Kinoton. Die Lampenleistung beträgt in Kinosaal 1 & 3  1.600 Watt mit einer Stromstärke von ca. 60 Ampere. Im kleinsten Saal, in Kino 2 beträgt  die Lampenleistung  1.100 Watt bei ca. 50 Ampere. Es werden speziell für Kinos konstruierte Xenon -  Gaskolben der Firma Osram eingesetzt.

Unsere Tonanlage:
In allen drei Kinosälen läuft der Film über Dolby – Digital. Eine spezielle Datenspur die sich auf dem Filmrand (zwischen den Perforationslöchern) befindet wird in einen Abtaster am Tongerät im Projektor abgelesen und in der Tonanlage zu sechs Tonkanälen ( Links, Mitte, Rechts, Surround Links, Surround Rechts ) verarbeitet. Die Toneffekte wirken dadurch kräftiger in Vergleich zu der Analogtonspur. Der erste Kinofilm der mit diesem Tonsystem aufgenommen wurde ist  „Batmans Rückkehr“ aus dem Jahre 1992.

Im Kino 3 haben wir noch zusätzlich das DTS – (Digital Theatre System) Tonsystem
Ebenfalls wie bei Dolby – Digital befindet sich zusätzlich noch eine weitere separate Spur auf dem Film - falls dieser mit diesem System aufgenommen worden ist - die so genannte „Timecode“-Spur.

Durch einen weiteren speziellen Lesegerät werden diese Daten ausgelesen und zu einen speziellen PC (praktisch ein 386er Rechner) geleitet, indem sich zwei CD – Romlaufwerke befinden. Filme die mit diesem Tonsystem aufgenommen worden sind liefern noch die passenden CD – Roms mit dementsprechenden Toninformationen mit. Die Aufgabe des Rechners ist, anhand der Timecodespur  die „passende“ Stelle des Tons auf der CD – Rom zu finden und ab dieser Stelle abzuspielen. Mit anderen Worten läuft der Filmton in CD – Qualität in diesem Saal. Selbst wenn man ein Stück Film herausschneiden würde – Der Rechner erkennt den Schnitt sofort und springt auf der CD zu der richtigen Stelle weiter. Theoretisch kann man auch ein auf deutsch synchronisierten Film mithilfe der passenden CD den Ton in einer anderen Sprache laufen lassen.

Dieses Tonsystem gibt es ebenfalls seit 1992, der erste Film war Jurassic Park.

 
 
Hier ist ein Bild vom unseren Filmprojektor im Kino 1.

Auf dem Bild ist momentan die „klassische“ Filmspule mit der Werbung (Vorprogramm) eingelegt. Nachdem die Werbung bei Vorstellungsbeginn durchgelaufen ist, (die Pause nach  der Werbung) wird der Hauptfilm eingelegt.

Der Hauptfilm läuft von dem so genannten Filmteller ab.

 

Der Hauptfilm wird je nach Filmlänge in mehreren „Stücken“ - als Akte bezeichnet - angeliefert. Jeder Akt ist ca. 20 – 25 Min. lang und wird in einer bestimmten Reihenfolge aneinandergeklebt.

Die Gesamtfilmlänge eines 90 Min. langen Films beträgt ca. 2700 Meter und hat ein Gewicht von ca. 30 kg.

 



Der Hauptfilm hier auf dem Bild läuft von innen nach außen ab durch die Abwickeleinheit. Dieses Gerät „gibt“ den Projektor den Film an und regelt die Tellergeschwindigkeit. Durch Umlenkrollen wird der Film zum Projektor geleitet (untere Bild), wieder zum Teller zurück und dann normal auf einen Ring aufgewickelt (der obere Teller hier im Bild). Das hat den Vorteil, dass der Film nicht zurückgespult werden muss und sofort wieder startbereit ist für die nächste Vorstellung.

 

Hier sieht man den gesamten Filmdurchlauf, diesmal in Kino 3

 
                                    

Auf dem linken Bild sieht man den Filmdurchlauf durch den Projektor. Das rote Licht unten ist das Tonlesegerät für den Analogton und Dolby Digital. Auf dem rechten Bild sieht man den Film der mit 24 Bildern pro Sekunde durch das Bildfenster läuft und durch das Objektiv (die goldfarbende  Röhre) auf die Leinwand projiziert wird.
                                               

 


Für 35mm – Filme die wir bei uns einsetzen gibt es zwei gängige Bildformate:

Widescreen (WS) hat ein Seitenverhältnis von 1:1,85 und ist vergleichbar mit dem üblichen Bildformat eines normalen Fernsehers mit 4:3.

Cinemascope (CS) ähnelt zum Vergleich zum Fernseher das 16:9 Format, (Oben und unten der schwarze Balken) das genaue Seitenverhältnis ist 1:2,35.

Um ganz genau zu sein als Vergleich, das „normale“ Fernsehbild hat ein Seitenverhältnis von 1:1,33.



...und noch was zum Thema Automation an unseren Projektoren:

Bei unseren Filmen – sei es Werbung oder Hauptfilm - steuern sämtliche Funktionen (Licht aus - Filmton an usw.) 

vollautomatisch durch Metallfolien, die auf dem Film von uns an entsprechenden Stellen aufgeklebt sind, den Kinosaal an.

Diese Metallfolien laufen im Projektor an einen Magnetschalter vorbei und führen sämtliche Funktionen aus, die man frei programmieren kann… (Filmanfang – Licht aus – Filmende – Licht an usw.)

 


Bildergalerie


Der Blick aus dem Projektorfenster


Kino 1 in Betrieb


Kolben mit Spiegel - Kino 2



Filmtellerturm Kino 1 und 2



Kino 1 hinter der Leinwand



Tonanlage Kino 1

 

 
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